"Fang eine Ausbildung an, du wirst kein Fußballer": Geburtstagskind Marius Wolf wurde bei Nürnberg knallhart aussortiert

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"Fang eine Ausbildung an, du wirst kein Fußballer": Geburtstagskind Marius Wolf wurde bei Nürnberg knallhart aussortiert

Heute feiert Marius Wolf seinen 29. Geburtstag. Bei Borussia Dortmund war Wolf zwar nie ein absolut fester Stammspieler, aber als Backup machte er seine Sache ordentlich - und das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, denn in der Jugend wurde er einst als nicht gut genug für den Fußball bezeichnet. Das passierte beim 1. FC Nürnberg, wo Wolf von 2007 bis 2012 spielte.

"Jemand hat einfach entschieden, dass ich zu wenig Qualität hatte. Der hat mich dann weggeschickt. Mir wurde wörtlich gesagt: Fang eine Ausbildung an, du wirst kein Fußballer. Mehr Erklärungen gab es gar nicht", erinnerte sich Wolf in einem Interview mit DAZN.

Marius weiter: "Es war auch kein langes Gespräch. Ich bin dann rausgegangen und habe gesagt: Okay, dann bin ich woanders. Dann hatte ich Glück, dass mein U15-Trainer zu 1860 München gegangen ist. Und mich unbedingt haben wollte."

Trotz der Aussortierung bei Nürnberg dachte Wolf weiter positiv: "Du hast Bock drauf, willst weitermachen. Ich habe keinen Gedanken daran verschwendet, dass es nicht funktionieren könnte. Für mich war klar, dass ich weiter Fußball spiele. Und sich etwas Gutes finden wird."

Was braucht ein Jugendspieler, um Profi zu werden? Dazu hat Marius solche Meinung: "Es braucht Glück und vor allem Wille. Denn Glück kannst du dir auch erarbeiten. Natürlich gibt es situatives Glück. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Aber auch diesen Moment muss man sich erarbeiten. Talent bringen fast alle mit auf dem Niveau."

Zum Glück gab Wolf nach seiner Aussortierung bei Nürnberg nicht auf!

VerfasserMichael LutzQuelleDAZN
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